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Research

Report

Genf Büromarkt Profil - Q2 2017


​Die in der Region Genf angebotenen Büroflächen stiegen im zweiten Quartal 2017 leicht um 1% auf 172‘000 m² an, was einer Angebotsquote von 5.1% entspricht. Die Leerstände sind unter anderem in der Flughafen-Region besonders hoch. Im CBD am linken Rhône-Ufer blieb das Angebot mehr oder weniger stabil auf erhöhtem Niveau, doch die Flächenanmietung blieb mit ca. 5‘000 m² über das Quartal dynamisch. Die Spitzenmieten im CBD verharrten bei rund CHF 850/m² pro Jahr. Die verfügbaren Flächen im CBD sind unter anderem durch Konsolidierungsaktivitäten von Finanzinstituten frei geworden.

Lombard Odier, eine der grössten Schweizer Privatbanken mit Sitz in Genf, kündigte nun an, bis 2021/2022 in Bellevue (Genf) einen komplett neuen Geschäftssitz zu errichten. Mit Ausnahmen, wie z.B. der historische Stammsitz in der Innenstadt, werden wohl die meisten bisherigen Bürostandorte in der Region Genf im neuen Komplex konsolidiert werden. Dadurch werden zusätzliche Flächen in Petit-Lancy und der Stadt Genf frei. Gleichzeitig kommen ab dem nächsten Jahr neue, moderne Büroliegenschaften an ausgezeichneten ÖV-Lagen auf den Markt. So sollte die erste Phase des SBB Komplexes „Pont-Rouge“ im Jahr 2018 fertiggestellt werden. Diese stellen eine weitere Konkurrenz für vor allem ältere, weniger gut gelegene Bürogebäude dar. Der Genfer Büromarkt dürfte daher kurz- bis mittelfristig mieterfreundlich bleiben.

Auf dem Transaktionsmarkt kündigte die kotierte Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) im Juni den Verkauf nach Fertigstellung zweier voll ausgebauten und schlüsselfertigen Liegenschaften in Plan-les-Quates an die  Hans-Wilsdorf-Stiftung an. Die zwei Gewerbeliegenschaften mit einer totalen Nutzfläche von 35‘000 m² sind Teil des SPS-Grossprojekts „Espace Tourbillon“.  Eine weitere prominente Transaktion im zweiten Quartal war der Kauf der repräsentativen Büroliegenschaft „Cube“ durch die Privatbank J. Safra Sarasin von BNP Paripas für CHF 78.1 Millionen. Die geschätzten Büro-Spitzenrenditen an innerstädtischen Toplagen verharrten bei rund 3.0%.

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