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Research

Report

Zürich Büromarkt Profil - Q2 2017


​Das Büroflächenangebot in Zürich blieb im zweiten Quartal 2017 mehr oder weniger unverändert. Die in der gesamten Region angebotenen Büroflächen stiegen im Quartalsvergleich leicht um 1% auf 399‘000 m² bzw. 5.2% des Bestands an. Betrachtet nach Teilmärkten zeigt sich seit einiger Zeit eine divergierende Entwicklung: Eine langsame Erholung in der Innenstadt und ein anhaltender Angebotsüberhang in der gesamten Region.

Das Flächenangebot im Kreis 1 und 2 sank im 2. Quartal nochmals von über 73‘000 m² auf 69‘400 m² bzw. 4.4% des Bestands. Der Rückgang ist vor allem kleineren und mittleren Anmietungen geschuldet. So nutzen unter anderem bereits in der Innenstadt ansässige Unternehmen das erhöhte Angebot, um ihre Bürosituation zu optimieren. Die Boston Consulting Group kündigte beispielsweise jüngst an, per Ende 2018 ihren Sitz von der Münstergasse in eine andere CBD-Liegenschaft zu verlegen. Der Umzug ist getrieben durch Kapazitätsengpässe am alten Standort, woraus man auf eine positive Nettoabsorption für den Teilmarkt schliessen kann. Die moderate Verbesserung der Situation in der Innenstadt dürfte sich auch in den nächsten Quartalen fortsetzen. Die Spitzenmiete im CBD blieb unverändert bei CHF 790/m² pro Jahr und sollte auf diesem Niveau auch ihren Boden gefunden haben.

Die marktweiten Leerstände, auf der anderen Seite, dürften in den nächsten Quartalen wieder deutlicher nach oben tendieren. In den Jahren 2018 und 2019 ist mit der Fertigstellung prominenter Neubauprojekte zu rechnen, die das Büroflächenangebot insbesondere im Norden der Stadt um mehrere zehntausend Quadratmeter erweitern werden. Gleichzeitig dürfte die Nettoabsorption moderat positiv bleiben. Bedeutende Neuansiedlungen von Unternehmen ausserhalb Zürichs gibt es seit zwei bis drei Jahren nur noch vereinzelt.

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