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Berner Zeitung, 25. April 2008

Sicherheit an der Euro auch in der Stadt
Das Thema Sicherheit an der Euro 08 hat auch Auswirkungen für die Grossleinwand auf dem Wuhrplatz in Langenthal.
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„Sind wir gerüstet für den Grossanlass im Juni?“ Um diese Frage ging es am Podium in Langenthal. Fachleute diskutierten auf Einladung der Jungliberalen im Klubhaus auf dem Fussballplatz Rankmatte über die Sicherheit an der Euro 08.
Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten sei, dass das Fussballfest sicher über die Bühne gehe, betonte der Polizeidirektor des Kantons Bern, FDP-Regierungsrat Hans-Jürg Käser aus Langenthal. „Und trotz allem muss auch die Grundversorgung für die Bevölkerung garantiert werden können, man denke an Hochwasser oder Hausbrände.“ Die Zone in Langenthal Die Euro 08 wirkt sich auch auf Langenthal aus. So müssen in der Public-Viewing-Zone auf dem Wuhrplatz strengste Sicherheitsmassnahmen getroffen werden. Andreas Ryf, stellvertretender Polizeiinspektor: „Wir planen, 2200 Leute in die Zone einzulassen. Mehr geht nicht.“ Je nach Spielbrisanz seien mehr oder weniger Sicherheitsleute im Einsatz. Das Phänomen der Masse Nicht in erster Linie den Hooliganismus gebe es an der EM zu bekämpfen, sondern das Phänomen der Masse, wurde betont. „Fussball beeinflusst die Massen. Und die Fussballbegeisterung geht heute leider Hand in Hand mit der Gewalt“, stellte FCL-Präsident Guido Bardelli fest. Der Hooliganismus sei eher bei Vereinsspielen anzutreffen als bei Länderspielen Laut Leo Locher von der Securitas muss in Sachen Sicherheit so vorgegangen werden: „Wir setzen in der Masse sogenannte Spotter ein. Das sind Szenekenner, welche die Gesichter an den Matches sortieren können und Gefahrenpotenzial meist schon zum Voraus entdecken.“ Der Ruf der Schweiz Bei der Frage, ob denn nicht schon zu viel investiert werde und ob das Ganze übertrieben sei, zögert Hans-Jürg Käser nicht lange: „Der Ruf der Schweiz als sicheres Land muss gewahrt werden. Ein Maximum an Sicherheit ist Voraussetzung.“ Würde an der Euro 08 nur das Geringste passieren, dann sei man abgeschrieben, so Käser. Bern habe Glück gehabt mit der Auslosung: „Holland, Frankreich und Italien sind gut einschätzbar und nicht potenzielle Risikogegner. Problematisch ist, dass wir Rumänien überhaupt nicht einschätzen können.“ |
JLL
